St.Johann 

St. Johann

 

1906, zwei Jahre, nachdem der erste Kahn aus Ruhrort nach zehntägiger Fahrt gezogen vom Dampfer Knipscheer IX in Basel eingetroffen war, um 300 Tonnen Kohlen für das Gaswerk zu löschen, begann der Ausbau des Ufers bei St. Johann zum Rheinhafen. Die Kaianlagen, die 1911, noch vor dem Beginn der Kanalisierung des Oberrheins fertig waren und 1935 erweitert wurden, bilden den ältesten Teil des Basler Hafens in einem hochverdichteten, von der Chemie bestimmten Industriegebiet, das im Süden unmittelbar an die französische Grenze stößt. Fast genau ein Jahrhundert später haben die Anlagen einer städtebaulichen Umgestaltung des von den Baslern Santihans genannten Quartiers Platz gemacht, dessen Mittelpunkt ein Wissenscampus des Pharmakonzerns Novartis bildet.

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